Zertifikate

Wir helfen Dir, dich im Zertifikate-Dschungel zurecht zu finden! Hier findest du die Zertifikate der von uns geführten Produkte. In einer kurzen Beschreibung erhältst Du die wichtigsten Informationen zu Kategorie, Herkunftsland, Anforderungen und einen Verweis auf ähnliche Zertifikate.

Agriculture Biologique-Siegel

Agriculture Biologique ist französisch für biologische Landwirtschaft und wird auf dem Siegel mit AB abgekürzt. Das Siegel wird vom französischen Agrarministerium vergebene und ist so das offizielle Siegel für Erzeugnisse aus biologischem Anbau in Frankreich. Das AB-Siegel ist das Pedant zum Deutschen Bio-Siegel, welches aber durch das EU-Bio-Siegel ersetzt wurde.

Vergeben: Vom französischen Agrarministerium in Frankreich

Kategorie: Essen und Trinken

Grundsätzliche Anforderungen

Ziel des AB-Siegels ist eine verbraucherorientierte Kennzeichnung von Bio-Produkten nach EU-Standards:

keine mineralischen Dünger; Nur Tierexkremente vom eigenen Hof oder anderen Bio-Betrieben

keine chemisch-synthetischen Pflanzenschutzmittel

keine gentechnisch veränderten Sorten anbauen

keine Bestrahlung oder MCP zur Haltbarmachung

Futter aus biologischem Anbau; Keine Leistungsförderer

ein Lebensmittel muss zu 95% biologisch Angebaut worden sein, um der EG-Öko-Verordnung zu entsprechen

Ähnliche Siegel

Ein ähnliches Siegel ist das ECOCERT-Siegel, welches ebenfalls aus Frankreich kommt. Nature & Progres und BIOCONVERGENCE sind ebenfalls französische Siegel, die garantieren, dass das Produkt aus kontrolliert biologischer Landwirtschaft nach der europäischen Öko-Verordnung stammt.

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AMA-Siegel

Das AMA-Siegel ist ein staatliches Siegel des Landes Österreich und zählt zu den Markenzeichen der Agrarmarkt Austria. Als geschütztes und unabhängiges Gütesiegel zeichnet es biologisch erzeugte Lebensmittel aus, die gesetzliche Vorgaben übertreffen.

Vergeben: Von Agrarmarkt Austria Marketing GesmbH in Österreich

Kategorie: Essen und Trinken

Grundsätzliche Anforderungen

Das AMA-Siegel gibt es in zwei Varianten: Das rot-weiße Siegel steht mit seiner Ursprungsangabe „Austria“ für ökologisch erzeugte landwirtschaftliche Produkte aus Österreich. Das schwarz-weiße AMA-Siegel trägt keine Ursprungsangabe, hier ist die Herkunft der biologischen landwirtschaftlichen Rohstoffe nicht eingeschränkt.

Futtermittel vom eigenen Betrieb; ausschließlich biologisch erzeugt

keine mineralischen Dünger

keine chemisch-synthetischen Pflanzenschutzmittel

keine vorbeugenden Antibiotika für Tiere

gentechnikfrei

keine Wachstumsförderer

Produkt muss mindestens aus 95 % biologischen landwirtschaftlichen Rohstoffen bestehen

Ähnliche Siegel

Das Bio-Austria-Siegel vom „Verein zur Förderungen des Biologischen Landbaus“ ist ebenfalls ein österreichisches Siegel, das über die gesetzlichen Bestimmungen hinausgeht.

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EU-Bio-Siegel

(Auch Bio nach EG-Öko-Verordnung, AT-Bio-, DE-Öko-, FR-Bio-, GR-Bio, HU-Öko, IT-Bio, NL-Bio-Logo)

Allgemein:

Das EU-Bio Siegel ist eines der am meisten verbreiteten Labels für Nahrungsmittel in der EU. Seit dem 1. Juli 2010 braucht jeder verpflichtend dieses Bio-Siegel, der seine Produkte „Bio“, „Öko“ oder „Aus kontrolliert biologischem Anbau“ nennen möchte. Allgemein kennzeichnet das Siegel Produkte aus ökologischer Landwirtschaft, die in ihrer Herstellung das EU-Recht zum ökologischen Landbau einhalten.

Vergeben: In der EU von der Europäischen Union

Kategorie: Essen und Trinken; Fleischprodukte, Milch, Käse, Eier, Getreideprodukte Salat, Obst, Gewürze

Grundsätzliche Anforderungen:

Ein Produkte darf nur dann „Bio“ oder „Öko“ genannt werden, wenn es mindestens 95% der folgenden Kriterien einhalten kann:

Verzicht auf chemische Pflanzenschutz- und Düngemittel

artgerechte Haltungsform

höchstzulässige Anzahl von Tieren pro Hektar

biologische Futtermittel

Verbot von Antibiotika aus anderen als medizinischen Gründen

49% Zusatzstoffe erlaubt (statt der 316 in konventionellen Produkten)

Verbot von Gentechnik

Das „deutsche Bio-Siegel“ kennzeichnet seit 2001 Produkte, die der EG-Öko-Verordnung genügen. 2010 wurde das Siegel allerdings vom EU-Bio-Siegel ersetzt. Es wird aufgrund seines hohen Bekanntheitsgrades oftdennoch weiterverwendet. Das „deutsche Bio-Siegel hat heute allerdings keine eigenständige Aussage mehr.

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BDIH - kontrollierte Naturkosmetik

Seit Januar 2001 vergibt der „Bundesverband Deutscher Industrie- und Handelsunternehmen für Arzneimittel, Reformwaren, Nahrungsergänzungsmittel und Körperpflegemittel“, auf Initiative von Naturkosmetik-Herstellern, das BDIH-Siegel. Im Fokus des Siegels stehen ökologische, gesundheitliche, und soziale Aspekte, während die Kriterien über die gesetzlich vorgeschriebenen Mindeststandards für Naturkosmetik hinausgehen.

Vergeben: Weltweit vom „Bundesverband der Industrie- und Handelsunternehmen für Arzneimittel, Reformwaren, Nahrungsergänzungsmittel und kosmetische Mittel e. V.“

Kategorie: Kosmetik und Sanitär

Grundsätzliche Anforderungen:

Die Aufgabe des BDIH-Siegels ist es, kontrollierte Naturkosmetik zu definieren und so Orientierung zu schaffen. Die Standards schreiben folgendes vor:

keine künstlich hergestellten Farb- und Duftstoffe, Silikone, Paraffine (oder andere Erdölprodukte)

Rohstoffe aus überwiegend kontrolliertem biologischen Anbau

15 pflanzliche Rohstoffe müssen stets von zertifiziert ökologisch angebauten Pflanzen stammen

Stoffe, die von Tieren produziert werden sind gestattet

aber: Rohstoffe aus toten Wirbeltieren sind verboten (z.B. tierische Fette)

keine Tierversuche bei Entwicklung, Herstellung und Prüfung

Verbot von Gentechnik

umwelt- und ressourcenschonend

Verpackung aus recycelbarem Material

Abgesehen von den 15 Rohstoffen, die aus Bioerzeugung stammen müssen, müssen andere Rohstoffe nur so weit wie möglich aus Bioerzeugung stammen. Sobald das Produkt das Wort „Bio“ im Namen trägt müssen 95% der Inhaltsstoffe aus kontrolliert biologischen Anbau stammen.

Ähnliche Siegel:

Die Naturkosmetik Siegel NaTrue und Ecocert haben zwar etwas strengere Auflagen, sind aber vergleichbar mit dem BDIH-Siegel.

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Bio-Austria-Siegel

Das Bio-Austria-Siegel gehört zum „Verein zur Förderungen des Biologischen Landbaus“, der eine Organisation österreichischer Biobauern darstellt. Bio Austria vertritt in etwa 60% der Biobauern Österreichs und zählt zu den größten Bio-Verbänden der EU.

Vergeben: Von Bio Austria - Verein zur Förderung des biologischen Landbaus in Österreich

Kategorie: Essen und Trinken

Grundsätzliche Anforderungen

Auf diese 5 Werte haben sich Biobauern Österreichs nach ihrem Zusammenschluss geeinigt:

Ökologie

Würde der Tiere

Forschung und Innovation

faire Preise

„bio-bäuerliche-Lebensmittelkultur

Das Ziel von Bio Austria ist es, eine nachhaltige Entwicklung der ökologischen Landwirtschaft sicher zu stellen und die Absatzmärkte für Bio-Lebensmitte zu sichern. Der Verein gibt auch eine zweimonatliche Fachzeitschrift heraus: Die Fachzeitschrift für Landwirtschaft und Ökologie.

Ähnliche Siegel

Das AMA-Siegel von „Agrarmarkt Austria Marketing GesmbH“ in Österreich setzt sich ebenfalls für biologischen Landbau in Österreich ein.

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Bio-Knospe-Siegel

Das Bio-Knospe-Siegel gehört zum Verband Bio Suisse, einem Zusammenschluss von 33 kantonalen und regionalen Organisationen der ökologischen Landwirtschaft in der Schweiz. Mehr als 80 % der mit der Knospe zertifizierten Produkte werden in der Schweiz verarbeitet.

Vergeben: Von Bio Suisse - der Dachverband der Schweizer Biolandbau-Organisationen in der Schweiz

Kategorie: Essen und Trinken

Grundsätzliche Anforderungen

Das Bio-Knospe Siegel lässt sich in zwei Kategorien aufteilen: die Bio-Knospe mit dem Vermerk Bio-Suisse tragen all die Produkte, deren Rohstoffe zu mindestens 90 % aus der Schweiz stammen. Produkte, die nur den Vermerk „Bio“ tragen, werden zu mehr als 10 % im Ausland produziert. Kriterien für die Lizenzierung sind:

Ökologie

Transportdistanz

Verpackung

Verkaufspreis

Konsumentenerwartung

Die Richtlinien von Bio Suisse sind strenger als die vom Schweizer Gesetzgeber vorgeschriebenen Mindestanforderungen für den biologischen Landbau.

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Bioagricert-Siegel

Bioagricert wurde 1984 unter dem Namen Bioagricoop, von einem Zusammenschluss von Experten zu einer unabhängigen Zertifikations-Organisation, gegründet. Seit 2002 zertifiziert die Organisation mit der Erlaubnis des italienischen Agrarministeriums unter dem Namen Bioagricert. Bioagricert zählt als die erste italienische Organisation, die sich für den ökologischen Landbau außerhalb Europas einsetzt.

Vergeben: Von Bioagricert in Italien, arbeitet aber auch in Latein-Amerika, Süd-Ost-Asien, Ost-Europa und dem Mittelmeerbecken

Kategorie: Essen und Trinken; Textil; Kosmetik

Bioagricert arbeitet auch mit anderen Unternehmen, sowohl national als auch international, zur Herstellung neuer Zertifizierung-Standards zusammen. In dem Zusammenschluss verschiedener nationaler und internationaler Organisationen zu Bioagricert ist eine Organisation entstanden, die es ermöglicht, gemeinsam und international über Standards zu Richtlinien des ökologischen Landbaus zu diskutieren und neue Wege für die Zukunft zu finden.

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Biogarantie-Siegel

Biogarantie ist ein belgisches Bio-Siegel, welches vor über 20 Jahren entworfen wurde. Zu dieser Zeit war der Begriff „bio“ in Belgien noch kein geschützter. Bis heute besteht das Biogarantie-Siegel und zählt als der einzige belgische Verband mit eigenem Warenzeichen.

Vergeben: Von Biogarantie Verband ind Belgien und Europa

Kategorie: Essen Trinken; Kosmetika; Reinigungsprodukte; Dienstleistungen

Biogarantie und Ökogarantie fallen unter die Verwaltung der Dachverbände Probila-Unitrab und BioForum Vlaanderen. Entstanden sind bei Siegel aus einer belgischen Bürgerinitiative, die Bio-Produkte fördern und aufwerten wollte. Als zwei Privatlabels werden sie von anerkannten Kontrollinstanzen wie „Certisys“ überprüft.

Grundsätzliche Anforderungen

Biogarantie fördert neben den EU-Reglementierungen:

faire Preisgestaltung

Erhalt von Ressourcen wie Wasser, Energie und Artenvielfalt

Minimum an Transport, Verpackungen und Abfällen

die Vermarktung von regionalen und saisonalen Erzeugnissen

Erzeuger oder Verarbeiter, deren Produkte das Biogarantie-Siegel tragen, müssen sich an die Charta zu nachhaltigen Schritten der Biogarantie-Organisation halten. Mindestens 70 % der Produkte der Verkaufsstelle von Biogarantie-Produkten müssen zertifizierte Bio-Produkte sein.

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Biokreis-Siegel

Der ökologische Anbauverband Biokreis wurde 1979 ins Lebens gerufen. Er unterstützt Produzenten und Vermarkter von ökologischen Lebensmitteln und fördert den ökologischen Landbau. Deutschlandweit arbeiten etwa 900 Lebensmittelproduzenten unter den Auflagen von Biokreis.

Vergeben: Von Biokreis e.V. in Deutschland und Österreich

Kategorie: Essen und Trinken

Grundsätzliche Anforderungen

Neben der Vergabe von Zertifikaten zur Kennzeichnung ökologisch produzierter Lebensmittel, unterstützt Biokreis die Interessen ökologischer Landwirtschaft, leistet Öffentlichkeitsarbeit und entwickelt Werbestrategien. Anforderungen von Biokreis sind:

Erhaltung und Förderung der natürlichen Fruchtbarkeit des Bodens

Minimierung der Verwendung von nicht erneuerbaren Ressourcen

Erhaltung der Tiergesundheit

Beachtung eines hohen Tierschutzniveaus

Verwendung von ökologischen/biologischen Futtermitteln

Fruchtbarkeit und biologische Aktivität des Bodens müssen gesteigert werden

Alle verwendeten Anbauverfahren müssen dazu beitragen, Belastungen der Umwelt zu vermeiden oder sehr gering zu halten

Die verbandseigenen Richtlinien von Biokreis gehen weit über die gesetzlichen Standards hinaus.

Das Regional & Fair Logo von Biokreis garantiert zusätzlich, dass das Produkt aus der Produktion eines regionalen Biolandwirts stammt, und, dass die Produktionskette des Produkts unter fairen Bedingungen abläuft.

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Bioland

Bioland gilt als der größte ökologische Anbauverband in Deutschland. Ziel ist eine nachhaltige Bewirtschaftung von Böden, sodass dessen Fruchtbarkeit langfristig erhalten bleibt. Seit 1981 vergibt der gleichnamige Verband das Siegel.

Vergeben: In Deutschland von Bioland Verband für organisch-biologischen Landbau e. V.

Kategorie: Essen und Trinken; Fleischprodukte, Käse, Milch, Eier, Gemüse, Salat, Obst, Getreideprodukte, Gewürze, Honig, Pflanzen, Bier, Wein, Getränke

Grundsätzliche Anforderungen:

Bioland-Betriebe setzen auf eine „Kreislaufwirtschaft“, d.h., dass z.B. der Dung aus eigener Tierhaltung für die Anbauflächen genutzt wird. Die ökologischen Standards von Bioland gehen über die gesetzlich vorgeschriebenen Kriterien für das EU-Bio-Siegel hinaus und sind somit strenger.

der gesamte Betrieb muss auf bio umgestellt sein

100% des Futters müssen bio sein (davon 50% vom eigenen Hof)

es dürfen keine chemischen Pestizide oder Dünger verwendet werden

weniger Geflügel und Schweine pro Hektar als EU-Kriterien vorschreiben

Tiertransporte dürfen maximal 4 Stunden dauern (oder 200km)

weniger Zusatzstoffe in verarbeiteten Produkten

Bioland legt zusätzlich hohen Wert auf Regionalität: Nur Betriebe in Deutschland und Südtirol können mit dem Bioland-Siegel ausgezeichnet werden.

Ähnliche Siegel:

Bioland gehört mit Demeter und Naturland zu den drei größten deutschen Bioverbänden. Diese bieten somit Alternativen zum Bioland-Siegel. Das EU-Bio-Siegel ist zusätzlich auf allen Bio-Produkten zu finden.

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EU-Bio-Siegel

(Auch Bio nach EG-Öko-Verordnung, AT-Bio-, DE-Öko-, FR-Bio-, GR-Bio, HU-Öko, IT-Bio, NL-Bio-Logo)

Allgemein:

Das EU-Bio Siegel ist eines der am meisten verbreiteten Labels für Nahrungsmittel in der EU. Seit dem 1. Juli 2010 braucht jeder verpflichtend dieses Bio-Siegel, der seine Produkte „Bio“, „Öko“ oder „Aus kontrolliert biologischem Anbau“ nennen möchte. Allgemein kennzeichnet das Siegel Produkte aus ökologischer Landwirtschaft, die in ihrer Herstellung das EU-Recht zum ökologischen Landbau einhalten.

Vergeben: In der EU von der Europäischen Union

Kategorie: Essen und Trinken; Fleischprodukte, Milch, Käse, Eier, Getreideprodukte Salat, Obst, Gewürze

Grundsätzliche Anforderungen:

Ein Produkte darf nur dann „Bio“ oder „Öko“ genannt werden, wenn es mindestens 95% der folgenden Kriterien einhalten kann:

Verzicht auf chemische Pflanzenschutz- und Düngemittel

artgerechte Haltungsform

höchstzulässige Anzahl von Tieren pro Hektar

biologische Futtermittel

Verbot von Antibiotika aus anderen als medizinischen Gründen

49% Zusatzstoffe erlaubt (statt der 316 in konventionellen Produkten)

Verbot von Gentechnik

Das „deutsche Bio-Siegel“ kennzeichnet seit 2001 Produkte, die der EG-Öko-Verordnung genügen. 2010 wurde das Siegel allerdings vom EU-Bio-Siegel ersetzt. Es wird aufgrund seines hohen Bekanntheitsgrades oftdennoch weiterverwendet. Das „deutsche Bio-Siegel hat heute allerdings keine eigenständige Aussage mehr.

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CCPB-Siegel

CCPB ist eine Inspektions und Zertifikations-Organisation, für Agrar- und weitere Produkte, die in einem ökologischen Prozess hergestellt wurden. CCPB ist ein Partner der Organisationen FOAM „International Federation of Organic Farming” und EOCC „European Organic Certifiers Council“. Aufgrund der Fusion mit dem IMC „International Federation of Organic Farming“ leitet CCPB 5 verschiedene Zertifikations-Unternehmen im Mittelmeerraum.

Vergeben: Von CCPB, anerkannt durch das italienische Agrarministerium; Autorisiert in den USA, Kanada, Schweiz, Schweden und Japan. Inspektionsleistungen werden in Großbritannien, Frankreich, Deutschland, Norwegen, Brasilien und Südkorea angeboten. Die Europäische Kommission hat CCPB in China, Ägypten, Irak, Libanon, Marokko, Philippinen, San Marino, Syrien, Tunesien, Türkei und Mali als gleichwertige Zertifiktaions-Organisation anerkannt.

Kategorie: Agrar- und nicht Agrarprodukte

Grundsätzliche Anforderungen

Das Biodiversity-Logo von CCPB wird einzelnen Unternehmen, die hauptsächlich Agrarprodukte herstellen, angeboten. Ihr Ziel ist es, die Biodiversität im Agrar-Ökosystem wiederherzustellen.

Verständnis für die ökologische Landwirtshaft und wie sie in all ihren Facetten funktioniert

Schutz der interaktiven Ökosystem des Planten

Unternehmen verpflichten sich zum Engagement in der Erhaltung der Biodiversität Nach 25 Jahren Arbeit ist CCPB in der Lage, organische Produkte auf verschiedenen internationalen Märkten zu zertifizieren.

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COSEMBIO-Siegel

COSEMBIO wurde 2002 als Verband von Fachleuten der Kosmetikindustrie gegründet. Ziel war die Erarbeitung einer gemeinsamen Charta für Naturkosmetik. Mittlerweile gehören über 200 Mitglieder weltweit zu COSEMBIO.

Vergeben: Von COSEMBIO in Europa, den USA, Belgien, Frankreich, Italien, Schweiz

Kategorie: Kosmetik; Wellness

Grundsätzliche Anforderungen

COSEMBIO vergibt zwei Siegel: Das Comsetique-Bio-Siegel und das Cosmetique-Eco-Siegel.

Die COSEMBIO Charta stellt folgende Anforderungen:

natürliche Zutaten, die hauptsächlich aus ökologischem Landbau stammen

Produkte müssen aus mindestens 95 % natürlichen oder natürlich gewonnen Zutaten bestehen

95 % der pflanzlichen Zutaten müssen ökologisch erzeugt werden

kein Einsatz von Stoffen, die potenziell umwelt- oder gesundheitsgefährdend sind Produkte, die mit dem Cosembio-Siegel zertifiziert werden, müssen sich Qualitätskontrollen von unabhängigen Kontrollstellen unterziehen. Alle Informationen auf der Produktverpackung müssen für den Verbraucher leicht verständlich sein.

Cosembio hat zwei Zertifizierungsstellen, Ecocert und Qualité France. Möchte ein Unternehmen das COSEMBIO-Siegel tragen, muss es von einer diese Stellen zertifiziert werden.

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demeter

Der Name des Öko-Anbauverbandes demeter leitet sich von der griechischen Göttin für Fruchtbarkeit und Ackerbau ab. Als anspruchsvolles Label verlangt demeter auch Nachhaltigkeitsaspekte wie Kreislaufwirtschaft und faire Handelspartnerschaften. Um das Label demeter zu erhalten, muss ein Produkt 95% bio und mindestens 90% demeter sein.

Vergeben: In Deutschland von Demeter e.V.

Kategorie: Essen und Trinken; Kosmetik und Sanitär; Fleischprodukte, Käse, Milch, Eier, Gemüse, Salat, Obst, Getreideprodukte, Gewürze; Reinigungsmittel, Creme, Bodylotion,Gesichtsprodukte, Duftöle

Grundsätzliche Anforderungen:

Demeter prägt eine biologisch-dynamische Wirtschaftsweise, die als eine der nachhaltigsten Formen der Landwirtschaft gilt. Mitglieder müssen dabei einen Hof vorweisen können, der aus sich selbst heraus lebensfähig ist. Sie verpflichten sich auch, Präparate aus Heilkräutern, Mineralien und Kuhdung regelmäßig zu verwenden.

der gesamte Betrieb muss auf bio umgestellt sein

es herrschen strenge Vorgaben zur Verwendung von Pflanzenschutzmitteln

weniger Zusatzstoffe in verarbeiteten Produkten

Tiertransporte dürfen maximal 2 Stunden dauern (oder 200km)

weniger Geflügel und Schweine pro Hektar Fläche

Enthornung verboten

Die Betriebe müssen jährlich an Entwicklungsgesprächen und mehreren Arbeitskreisen teilnehmen.

Ähnliche Siegel:

Demeter gehört mit Bioland und Naturland zu den drei größten deutschen Bioverbänden. Diese bieten somit Alternativen zum demeter-Siegel. Das EU-Bio- Siegel ist zusätzlich auf allen Bio-Produkten zu finden.

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SAFE-Siegel

SAFE ist ein 1990 vom US-amerikanischen Earth Island Institute (EII) ins Leben gerufene Kontrollprogramm, welches dafür sorgt, dass keine delfintödlichen Fangmethoden beim Thunfischfang zum Einsatz kommen. In Deutschland wird das Programm des Siegels von der „Gesellschaft zur Rettung der Delphine e.V.“ umgesetzt: Sie überprüfen Importeure und Händler, deren Thunfisch-Waren in Deutschland verkauft werden sollen.

Vergeben: Von der „Gesellschaft zur Rettung der Delphine e.V.“ in Deutschland

Kategorie: Thunfisch

Grundsätzliche Anforderungen

Das Delfinschutzprogramm soll den Beifang von Meeressäugern beim Thunfischfang verhindern. Zertifizierte Fischeiern müssen Maßnahmen zur Beifangreduzierung für Nichtzielfischarten, Meeresschildkröten und Haien einhalten. Die Nachhaltigkeit und Selektivität der Fangmethode spielen allerdings keine Rolle, so können größere Beifangmengen andere Meereslebewesen als Delfinen entstehen.

kein Jagen von Delfinen

kein Einsatz von Treibnetzen

keine Tötung oder Verletzung von Delfinen während des Setzten des Netzes

keine Vermischung von delfinfreundlich oder delfintödlich gefangenem Fisch Bei Fangschiffe mit mehr als 400 Bruttoregistertonnen wird die Einhaltung der SAFE-Kriterien durch einen unabhängigen Beobachter an Bord geprüft. Die „Gesellschaft zur Rettung der Delfine e.V.“ stellt dem Verbraucher eine Liste mit Thunfischimporteuren- und -händlern, die sich SAFE angeschlossen haben, online zur Verfügung.

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ECARF-Siegel

ECARF steht für „ European Centre for Allergy Research Foundation“, eine gemeinnützige Stiftung mit sitz in Berlin. Durch den Sitz an der Berliner Charité und in Zusammenarbeit mit den Allergie-Zentrum-Charité, wirkt ECARF im Gebiet der Allergologie mit.

Vergeben: Von ECARF in Europa

Kategorie: Essen und Trinken; Kosmetika, Reinigungsmittel; Farben; Lederwaren; Autos; Dienstleistungen

Grundsätzliche Anforderungen

Ziel ist die Verbesserung der Forschung und der Aufmerksamkeit zum Thema Allergien in Europa. Das Siegel soll es Verbrauchern, die an Allergien leiden, erleichtern, festzustellen, ob ein Produkt für sie geeignet ist.

das Produkt oder die Dienstleistung muss die Lebensqualität von Allergikern nachweislich verbessern

es wird in regelmäßigen Stichproben überprüft

Das Siegel wird nach Detailanforderungen zum jeweiligen Produkt vergeben. Die Anforderungen werden vom wissenschaftlichen Beirat von ECARF erarbeitet und überprüft.

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Das Leaping-Bunny-Siegel

1996 kam der Gedanke Produkte ohne Tierleid dahinter zu kaufen, erstmals in Mode. Viele wollten Tierquälerei hinter ihren konsumierten Kosmetik- und Drogerieprodukten nicht mehr hinnehmen. Daraufhin designten viele Unternehmen ihre eigenen Logos die Hasen zeigten und dem Konsumenten vorspielen sollten, die Produkte seien ohne das Leid von Tieren hergestellt worden. Um dem entgegen zu wirken gründeten 8 nationale Tierschützer Organisationen die „Coalition of Consumer Information on Cosmetics“ (CCIC). Diese führten das Symbol des Leaping Bunny ein, um Produkte, die wirklich ohne Tierqualen produziert wurden, zu kennzeichnen.

Vergeben: Weltweit von CCIC

Kategorie: Kosmetik und Haushaltsprodukte

Grundsätzliche Anforderungen

Der Leaping Bunny stellt die erste internationale Initiative für tierversuchsfreie Kosmetik dar. Hauptsitz des CCIC ist in Philadelphia. Die Anforderungen an Unternehmen, die ihre Produkte mit dem Siegel zertifizieren lassen wollen, sind:

das Unternehmen darf auf keinen Fall irgendwie mit Tierversuchen in Verbindung stehen

es dürfen keine Inhaltsstoffe genutzt werden, die durch etwaige Dritthersteller mit Tierversuchen verbunden werden können

das Unternehmen darf auch keine Tierversuche durch Unternehmen im Ausland erlauben

Wenn ein Inhaltsstoff aus einem Produkt eines Herstellers den hohen Anforderungen von Leaping Bunny nicht entspricht, muss dieses umgehend durch einen akzeptablen Inhaltsstoff ersetzt werden.

Ähnliche Siegel

Das Hase-mit-schützender-Hand-Label ist eine lokale Alternative zum Leaping-Bunny-Siegel, welches sich ebenfalls für die Rechte von Tieren und gegen Tierversuche einsetzt.

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Ecocert Cosmos Organic

Ecocert ist ein unabhängiger Kontroll- und Zertifizierungsverband, der 1991 in Frankreich gegründet wurde. Ecocert vergibt für Kontrolle und Zertifizierung zwei Garantiezeichen, die jeweils nur ein Jahr gültig sind. Ecocert zählt mit zu den größten Bio-Zertifizierungsorganisationen der Welt und kontrolliert 30% des ökologischen Anbaus weltweit.

Vergeben: In über 80 Ländern von Ecocert

Kategorie: Essen und Trinken; Kosmetik; Wachmittel; Parfums; Textilien

Grundsätzliche Anforderungen

verwendete Rohmaterialien müssen für ökologischen Landbau zulässig sein

keine: Gentechnik, Parabene, Nanopartikel, Silikone, PEGs, synthetische Parfums,

keine tierischen Produkte außer sie werden natürlich von ihnen produziert (Milch, Honig)

Rückverfolgbarkeit der Produktionsaufzeichnung

Verpackungen müssen recycelbar und biologisch abbaubar sein

Die Zwei Garantiezeichen von Ecocert sind:

Ecocert ökologische Naturkosmetik:

Mindestens 95% aller pflanzlichen Inhaltsstoffe und mindestens 10% aller Gesamtinhaltsstoffe müssen aus biologischem Anbau stammen; Mindestens 95% aller Inhaltsstoffe von natürlichem Ursprung

ECOCERT Naturkosmetik:

Mindestens 50% der Inhaltsstoffe aus biologischem Anbau; 95% der Inhaltsstoffe von natürlichem Ursprung

Ecocoert Cosmos Organic ist ein europaweiter Standard, welcher das Minimum an Übereinstimmungen der Anforderungen von Naturkosmetik-Zertifizierern bestimmen soll. Durch Cosmos werden die Prinzipien des Ecocert Standards genutzt.

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Ecocert Equitable

Ecocert ist ein unabhängiger Kontroll- und Zertifizierungsverband, der 1991 in Frankreich gegründet wurde. Ecocert vergibt für Kontrolle und Zertifizierung zwei Garantiezeichen, die jeweils nur ein Jahr gültig sind. Ecocert zählt mit zu den größten Bio-Zertifizierungsorganisationen der Welt und kontrolliert 30% des ökologischen Anbaus weltweit.

Vergeben: In über 80 Ländern von Ecocert

Kategorie: Essen und Trinken; Kosmetik; Wachmittel; Parfums; Textilien

Grundsätzliche Anforderungen

verwendete Rohmaterialien müssen für ökologischen Landbau zulässig sein

keine: Gentechnik, Parabene, Nanopartikel, Silikone, PEGs, synthetische Parfums,

keine tierischen Produkte außer sie werden natürlich von ihnen produziert (Milch, Honig)

Rückverfolgbarkeit der Produktionsaufzeichnung

Verpackungen müssen recycelbar und biologisch abbaubar sein

Die Zwei Garantiezeichen von Ecocert sind:

Ecocert ökologische Naturkosmetik:

Mindestens 95% aller pflanzlichen Inhaltsstoffe und mindestens 10% aller Gesamtinhaltsstoffe müssen aus biologischem Anbau stammen; Mindestens 95% aller Inhaltsstoffe von natürlichem Ursprung

ECOCERT Naturkosmetik:

Mindestens 50% der Inhaltsstoffe aus biologischem Anbau; 95% der Inhaltsstoffe von natürlichem Ursprung

Ecocoert Cosmos Organic ist ein europaweiter Standard, welcher das Minimum an Übereinstimmungen der Anforderungen von Naturkosmetik-Zertifizierern bestimmen soll. Durch Cosmos werden die Prinzipien des Ecocert Standards genutzt.

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Eco Cert

Ecocert ist ein unabhängiger Kontroll- und Zertifizierungsverband, der 1991 in Frankreich gegründet wurde. Ecocert vergibt für Kontrolle und Zertifizierung zwei Garantiezeichen, die jeweils nur ein Jahr gültig sind. Ecocert zählt mit zu den größten Bio-Zertifizierungsorganisationen der Welt und kontrolliert 30% des ökologischen Anbaus weltweit.

Vergeben: In über 80 Ländern von Ecocert

Kategorie: Essen und Trinken; Kosmetik; Wachmittel; Parfums; Textilien

Grundsätzliche Anforderungen

verwendete Rohmaterialien müssen für ökologischen Landbau zulässig sein

keine: Gentechnik, Parabene, Nanopartikel, Silikone, PEGs, synthetische Parfums,

keine tierischen Produkte außer sie werden natürlich von ihnen produziert (Milch, Honig)

Rückverfolgbarkeit der Produktionsaufzeichnung

Verpackungen müssen recycelbar und biologisch abbaubar sein

Die Zwei Garantiezeichen von Ecocert sind:

Ecocert ökologische Naturkosmetik:

Mindestens 95% aller pflanzlichen Inhaltsstoffe und mindestens 10% aller Gesamtinhaltsstoffe müssen aus biologischem Anbau stammen; Mindestens 95% aller Inhaltsstoffe von natürlichem Ursprung

ECOCERT Naturkosmetik:

Mindestens 50% der Inhaltsstoffe aus biologischem Anbau; 95% der Inhaltsstoffe von natürlichem Ursprung

Ecocoert Cosmos Organic ist ein europaweiter Standard, welcher das Minimum an Übereinstimmungen der Anforderungen von Naturkosmetik-Zertifizierern bestimmen soll. Durch Cosmos werden die Prinzipien des Ecocert Standards genutzt.

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EcoControl-Siegel

EcoControl ist eine Zertifizierungsorganisation für biologische Kosmetik und andere ökologische Produkte (außer Nahrung).

Vergeben: Von EcoControl international

Kategorie: Kosmetika und andere Produkte

Grundsätzliche Anforderungen

EcoControl hat keine eigene Zertifizierungsstandards, da sie der Auffassung sind, dass eigene Standards die Unabhängigkeit der eigenen Organisation negativ beeinflussen. EcoControl arbeitet in Netzwerken, um nachhaltige Entwicklung und nachhaltiges Management zu unterstützen und nutzt dabei Infrastrukturen und Prüfer anderer Zertifizierungsorganisationen. Anforderungen sind:

die Nutzung der lokalen Prüfer

angemessene Bezahlung der Angestellten

faire und individuelle Behandlung des Kunden

Standards, die von EcoControll zertifiziert werden, sollen immer im ökologischen und erneuerbaren Sektor liegen

EcoControl zertifiziert Marken wie NATRUE, demeter und Standards wie den „Natural Cosmetic Standard (NCS)“, ein hoher Standard für Naturkosmetik, oder Rohmaterial aus biologischem Anbau.

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ECO-Garantie-Siegel

Seit 2005 gibt es das belgische ECO-Garantie-Siegel. Es zertifiziert eine breite Palette an Produkten aus dem Kosmetik- und Reinigungsmittel-Bereich. Ethische Prinzipien, die bei ECO-Garantie einfließen sind z.B. die Gesundheitsdefnition der Weltgesundheitsorganisation, Ansätze von Lebenszyklen achten, vorsorgliche Prinzipien und Rechenschaftspflicht und Transparenz.

Vergeben: Von ECO-GARANTIE international

Kategorie: Kosmetika; Waschmittel; Putzmittel

Grundsätzliche Anforderungen

Eco-Garantie orientiert sich an an den Prinzipien der „World Commission on Environment and Development“, die 1987 aufgestellt wurden. Grundanforderungen sind:

Agrarprodukte müssen aus biologischem Anbau stammen, außer es kann nachgewiesen werden, dass dies nicht möglich ist

synthetische Produkte werden gar nicht oder nur unter strengen Auflagen verwendet

auf der Positivliste von synthetischen Produkten stehen nur solche Produkte, für die es noch keine ökologischen und natürlichen Alternativen gibt

Gentechnik ist strikt verboten

Verbot von Tierversuchen

Die Prozesse, die während der Produktion stattfinden, sollen Umwelt und Gesundheit von Menschen und Tieren respektieren und nicht gefährden. Biologische Abbaubarkeit und recycelbare Verpackungen spielen hierbei eine wichtige Rolle.

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Ecovin-Siegel

Ecovin e.V. ist der Bundesverband ökologisch arbeitender Weingüter Deutschlands. Er konzentriert sich als bisher einziger deutscher Anbauverband ausschließlich auf den ökologischen Weinanbau. Seit 2005 arbeitet Ecovin mit Bio-Anbauverbänden in ganz Europa zusammen, um ein Standards für EU-Kellerrichtlinien zu erstellen.

Vergeben: Von Ecovin e.V. in Deutschland

Kategorie: Wein; Trauben; Traubensaft; Sekt und Weinbrand

Grundsätzliche Anforderungen

Seit 2014 gehören 250 Betriebe deutschlandweit zu Ecovin. Richtlinien sind:

Erhaltung und Steigerung der Bodenfruchtbarkeit

eine chemisch-synthetischen Insektizide

gezielte Begrünungsmaßnahmen zur Förderung der Artenvielfalt

weitgehend geschlossener Produktionskreislauf

Reduzierung der Gewässer- und Bodenbelastung

keine genmanipulierten Pflanzen

Auf 8 Demonstrationsbetrieben führen Winzer ihre Höfe für Verbraucher vor und sorgen so für Transparenz in den Betrieben.

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EKO-Siegel

1985 entwickelte die niederländische Zertifizierungsstelle Skal das EKO-Siegel, das somit eines der ersten Bio-Siegel Europas wurde.

Bio-Produkte, die das EKO-Siegel tragen sollen, müssen zuerst den Anforderungen der EU-Richtlinien des Bio-Siegels entsprechen.

Vergeben: Von Skal in den Niederlanden

Kategorie: Essen und Trinken

Grundsätzliche Anforderungen

Skal vergibt das EKO-Siegel im Auftrag des Ministeriums für Landwirtschaft, Natur und Lebensmittelqualität. Die Anforderungen des EU-Bio-Siegels müssen eingehalten werden, um das EKO-Siegel tragen zu dürfen:

eingeschränkter Einsatz von Pestiziden, Antibiotika, Düngemitteln und Zusatzstoffen

Artenvielfalt, Boden- und Wasserqualität müssen erhalten bleiben

artgerechte Haltung der Tiere

Rohstoffe von Produkten müssen zu mindestens 95 % aus ökologischem Anbau stammen

keine Gentechnik

Zusätzlich fordert das EKO-Siegel:

nachhaltige Ressourcennutzung

Einhaltung sozialer Standards

CO2-Neutralität

Wer das EKO-Siegel erhalten möchte, muss Inspektionen von der niederländischen Zulassungsstelle Skal bestehen.

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EU-Ecolabel

Das EU-Ekolabel soll dem Verbraucher helfen, Produkte und Dienstleistungen, die negative Auswirkungen auf die Umwelt innerhalb ihrer Produktionsketten reduziert haben, zu erkennen.

Als in Europa offiziell anerkanntes Label, setzt sich das EU-Ekolabel für umweltfreundliche Standards ein.

Vergeben: Vom Deutschen Institut für Gütersicherung und Kennzeichnung (RAL) und Umweltbundesamt, an innerhalb der EU verkaufte Produkte (können aber außerhalb der EU hergestellt worden sein)

Kategorie: Kosmetika; Putzmittel; Kleidung; Elektronik; Möbel; Böden; Haushaltsgeräte; Gartenzubehör; Schmiermittel; Papierprodukte; Urlaubsunterkünfte

Grundsätzliche Anforderungen

Produkte werden beim EU-Ekolabel nicht nur nach ihren einzelnen Merkmalen beurteilt, sondern nach ihrem gesamten Produktlebenszyklus, d.h., dass sowohl die Umweltverträglichkeit der Herstellung, als auch der Entsorgung überprüft werden. Erst nach einem positiven Prüfungsverlauf und der Zustimmung der Europäischen Kommission kann ein Lizenzvertrag abgeschlossen werden und somit das EU-Ekolabel vergeben. In Deutschland wir da Siegel für einen Zeitraum von 3 Jahren vergeben.

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Fair Regional

Der ökologische Anbauverband Biokreis wurde 1979 ins Lebens gerufen. Er unterstützt Produzenten und Vermarkter von ökologischen Lebensmitteln und fördert den ökologischen Landbau. Deutschlandweit arbeiten etwa 900 Lebensmittelproduzenten unter den Auflagen von Biokreis.

Vergeben: Von Biokreis e.V. in Deutschland und Österreich

Kategorie: Essen und Trinken

Grundsätzliche Anforderungen

Neben der Vergabe von Zertifikaten zur Kennzeichnung ökologisch produzierter Lebensmittel, unterstützt Biokreis die Interessen ökologischer Landwirtschaft, leistet Öffentlichkeitsarbeit und entwickelt Werbestrategien. Anforderungen von Biokreis sind:

Erhaltung und Förderung der natürlichen Fruchtbarkeit des Bodens

Minimierung der Verwendung von nicht erneuerbaren Ressourcen

Erhaltung der Tiergesundheit

Beachtung eines hohen Tierschutzniveaus

Verwendung von ökologischen/biologischen Futtermitteln

Fruchtbarkeit und biologische Aktivität des Bodens müssen gesteigert werden

Alle verwendeten Anbauverfahren müssen dazu beitragen, Belastungen der Umwelt zu vermeiden oder sehr gering zu halten

Die verbandseigenen Richtlinien von Biokreis gehen weit über die gesetzlichen Standards hinaus.

Das Regional & Fair Logo von Biokreis garantiert zusätzlich, dass das Produkt aus der Produktion eines regionalen Biolandwirts stammt, und, dass die Produktionskette des Produkts unter fairen Bedingungen abläuft.

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Fair Wild

Das FairWild-Siegel wurde 2008 gegründet und soll eine nachhaltige Nutzung bedrohter Heilpflanzen garantieren. Der „Internationale Standard für Nachhaltige Wildsammlung von Heil- und Aromapflanzen“, der vom WWF mitentwickelt wurde, dient dem FairWild-Siegel als grundlegendes Zertifizierungssystem.

Vergeben: Von FairWild-Stiftung in Europa, Afrika, Asien, Australien, Nordamerika, Südamerika

Kategorie: Essen und Trinken; Medizin; Kosmetika; Dienstleistungen

Grundsätzliche Anforderungen

Um das FairWild-Siegel zu erhalten, müssen folgende Standards eingehalten werden:

Schutz und Erhalt von Wildpflanzen-Ressourcen

Vorbeugung negativer Umwelteinflüsse

faire Vertragsbeziehungen zwischen Käufern und Sammlern

faire Arbeitsbedingungen

keine Kinderarbeit

Buchführung über jedes Vertragsprodukt

Der FairWild-Stiftung muss jeder Zeit Auskunft über Lieferanten, Rezepturen und Qualität gegeben werden können. Kontrollen werden von staatlich anerkannten Zertifizierungsstellen durchgeführt.

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Fairtrade-Siegel

Das Fairtrade-Siegel ist ein Sozialsiegel. Insbesondere Kleinbauern profitieren von Fairtrade, weil sie einen garantiert kostendeckenden Preis für ihre Waren erhalten. Die zusätzliche Fairtrade-Prämie investiert in gemeinschaftliche Projekte. Bestimmte Pestizide sind zwar verboten und ökologische Landwirtschaft wird belohnt, allerdings sind nicht alle Fairtrade-Produkte auch bio. Etwa 65% tragen allerdings auch das EU-Bio-Siegel. Die „Fairtrade Labelling Organizations International (FLO)“ entwickelt die Standards für den fairen Handel. Wer diese erfüllt, kann sein Produkt mit dem Fairtrade-Siegel zertifizieren lassen. Nur Produkte können das Siegel besitzen, nicht aber Unternehmen.

Zu unterscheiden:

„Fair Trade-Produkte“ und „Fairtrade-Produkte“: Beim Ersteren handelt es sich lediglich um Produkte, die aus hinreichend fairem Handel entstammen, z.B. Gepa fair+ oder Naturland fair. Letzteres ist ein eingetragenes Markenzeichen.

Grundsätzliche Anforderungen
Soziale Kriterien:

Organisation in demokratischen Gemeinschaften

Förderung gewerkschaftlicher Organisationen

geregelte Arbeitsbedingungen und Verbot von ausbeuterischer Kinderarbeit und Diskriminierung

Ökologische Kriterien:

Schutz natürlicher Ressourcen

Verbot gefährlicher Pestizide und gentechnisch veränderter Saatgüter

fördert Bio-Anbau durch Bio-Aufschlag

Ökonomische Kriterien:

zahlt Mindestpreise

Fairtrade-Prämien

strebt transparente und langfristige Handelsbeziehungen an

Mengenausgleich:

Bei Kakao, Fruchtsaft, Zucker und Tee findet ein Mengenausgleich statt. Dies bedeutet, dass Faire- mit Nicht-Fairer-Ware gemischt wird. Dies geschieht dann, wenn Zutaten nicht aus fairen Quellen zur Verfügung stehen. Der Anteil aller Fairtrade-Zutaten darf nicht weniger als 20% ausmachen.

Die Fairtrade-Programme für Kakao, Zucker und Baumwolle haben den fairen Rohstoffeinkauf zum Ziel, wobei sich Hersteller zu einer Festabnahme bestimmter Mengen von Fairtrade-Rohstoffen verpflichten.

Der „TransFair e.V. – Verein zur Förderung des Fairen Handels in der Einen Welt“ vertritt Fairtrade in Deutschland und ist eine Initiative zur Förderung des fairen Handels.

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FairTSA-Siegel

Die „Fair Trade Sustainability Alliance (FairTSA) Organisation“ ist besonders spezialisiert auf fairen Handel, die Entwicklung sozialer Verantwortlichkeitsstandards, das Management ethisch korrekter Lieferketten und den Aufbau von nachhaltiger gesellschaftlicher Entwicklung.

Vergeben: Weltweit von Fair Trade Sustainability Alliance (FairTSA) Organisation

Kategorie: Agrarprodukte; verarbeitetes Essen; Kosmetikprodukte; Kunsthandwerk

Grundsätzliche Anforderungen:

Der FairTSA Standard beinhaltet:

faire Preise

Rechte der Farm-Arbeiter

Transparenz & demokratische Entwicklung

soziale Prozesse und ökologische Nachhaltigkeit in den Produktionssystemen

Schutz von wertvollen Lebensräumen und gefährdeten Spezies

Durch detailliert beschriebene Kontroll- und Zertifizierungsprozesse wird sichergestellt, dass die FairTSA Standards eingehalten werden.

FairTSA möchte es vor allem weniger entwickelten Operationen und Organisationen sowie kleinen Farmen von Privatbesitzern ermöglichen, in den Fair Trade Prozess einzusteigen und die Demokratischen-, Sozialen-, Ökonomischen- und Arbeitsaspekte ihrer Organisation oder Farm zu erhöhen.

In der Festlegung ihrer Standards orientiert sich FairTSA an Standards von Organisationen wie „Fair Trade Labeling Organization (FLO)“, „Social Accountability Standard SA 8000“ und „USDA National Organic Program (NOP)“.

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FSC-Siegel

Die internationale Organisation für nachhaltige Waldbewirtschaftung Forest Stewardship Council, mit Sitz in Bonn, vergibt das FSC-Siegel. Eine nachhaltige Forstwirtschaft soll durch weltweit einheitliche Standards zur Bewirtschaftung von Wäldern erreicht werden. Seit 2012 gibt es FSC zertifizierte Wälder in 80 Ländern. 106 Länder verkaufen Produkte aus FSC-zertifiziertem Material. Mitglieder der Organisation sind der WWF, Greenpeace, Tetra Pak und weitere.

Vergeben: Von Forest Stewardship Council international

Kategorie: Waldprodukte aus Erzeugnissen von Forstbetrieben, die nach FSC-Kriterien zertifiziert sind; Harz; Beeren; Pilze

Grundsätzliche Anforderungen:

Nur Produkte, die aus einem FSC-zertifizierten Wald stammen, können das FSC-Siegel tragen. Kriterien für die Wälder sind:

Einhaltung der internationalen Gesetzte und FSC-Prinzipien

Besitzansprüche müssen bewiesen werden

Respektierung der Rechte der Ureinwohner

Waldarbeit und lokale Bevölkerung sollen von Waldbewirtschaftung profitieren

regionale Wirtschaft muss unterstützt werden

Artenvielfalt und natürliche Ressourcen müssen erhalten werden

nachhaltiges Managementsystem

sorgfältige Überwachung des Waldes durch Förster

Verwaltung von Plantagen durch FSC-Prinzipien

Das FSC-Siegel wird über einen Zeitraum von 5 Jahre vergeben. Jährlich wir der Wald und die Firma, die ihre Produkte vom FSC zertifizieren gelassen hat, kontrolliert.

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Geschützte-Geografische-Angabe-Siegel

Das Geschützte-Geografische-Angabe-Siegel (g.g.A.-Siegel) ist ein von der Europäischen Kommission entwickeltes Logo, um traditionelle Lebensmittel zu kennzeichnen. Mindestens ein Produktionsschritt einer solchen traditionellen Waren muss auch an ihrem Herkunftsort geschehen, um das g.g.A.-Siegel zu erhalten.

Vergeben: Von der Europäischen Kommission in Europa

Kategorie: Essen und Trinken

Grundsätzliche Anforderungen:

Ein Produkte muss registriert sein, um das g.g.A.-Siegel tragen zu können. Registriert wird ein Produkt nur dann, wenn es seinen Herkunftsort im Namen trägt. Qualität und Reputation des Produkts müssen dabei mit der Region in Verbindung stehen. Wer sein Produkt zertifizieren lassen will, muss sich erst an die nationalen Behörden wenden, werden sie dort zugelassen, müssen sie sich mit ihren Anträgen an die Europäische Kommission wenden.

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Glutenfrei-Siegel

Menschen, die an Zöliakie leiden dürfen kein Gluten zu sich nehmen. Da Gluten in Getreiden wie Dinkel, Roggen, Weizen und Hafer vorkommt, steckt es auch in vielen verarbeiteten Produkten.

Somit ist es oftmals nicht leicht zu erkennen, ob ein Produkt nun glutenfrei ist oder nicht. Die Deutsche Zöliakie-Gesellschaft hat deshalb das Glutenfrei-Siegel entworfen. Das Siegel soll Konsumenten mit Zöliakie den Einkaufsalltag erleichtern.

Vergeben: Von der „Deutsche Zöliakie-Gesellschaft e.V.“ in Deutschland

Kategorie: Essen und Trinken; Medizin

Grundsätzliche Anforderungen:

Ein Produkt, welches weniger als 2 mg Gluten pro 100 g enthält, darf seit 2007 als glutenfrei gekennzeichnet werden.

Um das Glutenfrei-Siegel zu erhalten, muss das Unternehmen einen Lizenzvertrag mit der Deutsche Zöliakie-Gesellschaft e.V. abschließen.

Nach einer Laboranalyse, die zeigen wird, ob das Produkt den Anforderungen entspricht, kann das Siegel vergeben werden.

Das AIC-Siegel ist das italienische Gegenstück zum deutschen Glutenfrei-Siegel. Es wird von der „Associazione Italiana Celiachia“ an glutunfreie Produkte, die aus Italien kommen, vergeben.

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Glutenfrei-Siegel

Menschen, die an Zöliakie leiden dürfen kein Gluten zu sich nehmen. Da Gluten in Getreiden wie Dinkel, Roggen, Weizen und Hafer vorkommt, steckt es auch in vielen verarbeiteten Produkten.

Somit ist es oftmals nicht leicht zu erkennen, ob ein Produkt nun glutenfrei ist oder nicht. Die Deutsche Zöliakie-Gesellschaft hat deshalb das Glutenfrei-Siegel entworfen. Das Siegel soll Konsumenten mit Zöliakie den Einkaufsalltag erleichtern.

Vergeben: Von der „Deutsche Zöliakie-Gesellschaft e.V.“ in Deutschland

Kategorie: Essen und Trinken; Medizin

Grundsätzliche Anforderungen:

Ein Produkt, welches weniger als 2 mg Gluten pro 100 g enthält, darf seit 2007 als glutenfrei gekennzeichnet werden.

Um das Glutenfrei-Siegel zu erhalten, muss das Unternehmen einen Lizenzvertrag mit der Deutsche Zöliakie-Gesellschaft e.V. abschließen.

Nach einer Laboranalyse, die zeigen wird, ob das Produkt den Anforderungen entspricht, kann das Siegel vergeben werden.

Das AIC-Siegel ist das italienische Gegenstück zum deutschen Glutenfrei-Siegel. Es wird von der „Associazione Italiana Celiachia“ an glutunfreie Produkte, die aus Italien kommen, vergeben.

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ICADA-Siegel

Das ICADA-Siegel wird an Naturkosmetikhersteller vergeben, die mit den strengen Richtlinien von ICADA übereinstimmen.

Vergeben: Von ICADA international

Kategorie: Kosmetika; Drogerieprodukte

Grundsätzliche Anforderungen:

Um das ICADA-Siegel tragen zu dürfen, müssen sich Naturkosmetikhersteller an z.B. folgende Richtlinien halten:

Natur-Orientierung in Firmenkultur und Produktphilosophie

einfach, bodenständig, keine erklärungsbedürftigen Sterne, Stufen, Bio- oder Natur-Klassen, Rechenverfahren

leichte Verständlichkeit für Verbraucher

Transparenz, Ehrlichkeit

Weiterentwicklung nach neuesten Erkenntnissen aus der Forschung

mindestens 80 % der Produkte müssen mit den ICADA-Regelungen konform sein Ein fließender Einstieg ermöglicht es Unternehmen, deren Produkte nicht mit allen Richtlinien der ICADA übereinstimmen, sich diesen anzunähern.

Das AIC-Siegel ist das italienische Gegenstück zum deutschen Glutenfrei-Siegel. Es wird von der „Associazione Italiana Celiachia“ an glutunfreie Produkte, die aus Italien kommen, vergeben.

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ICEA-Siegel

Das ICEA, Environmental and Ethical Certification Institut kontrolliert und zertifiziert Unternehmen, die sich für Umweltschutz und faire Arbeitsbedingungen einsetzen. Es vergibt das ICEA-Siegel .

Vergeben: Von ICEA, Istituto per la Certificazione Etica ed Ambientale (Environmental and Ethical Certification Institute) in Italien; auch international tätig

Kategorie: Essen und Trinken; Kosmetik

Grundsätzliche Anforderungen:

Um das ICEA-Siegel zu erhalten, müssen die Produkte folgende Anforderungen erfüllen:

organische Inhaltsstoffe müssen genutzt werden

Stoffe, die möglicherweise umweltschädlich sind, dürfen nicht genutzt werden

keine nichtpflanzlichen Produkte, die die Gesundheit gefährden könnten

Transparenz, Ehrlichkeit

Verpackungen müssen recycelbar sein

Es müssen auch die Rohstoffe, die in die Produkte einfließen, anhand bestimmter Kriterien ausgewählt werden:

sie dürfen nicht giftig sein und keine schädlichen Auswirkungen auf den Menschen aufweisen

müssen wenig negativen Einfluss auf die Umwelt haben Alle Produkte, die zertifiziert werden, müssen eine Inspection von ICEA bestehen.

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IFOAM-Siegel

1972 wurde die „International Federation of Organic Agriculture Movements e.V. (IFOAM)“ gegründet. Das IFOAM Akkreditierungssystem stützt sich auf die Rahmenrichtlinien zum ökologischen Landbau. Die Richtlinien werden alle 3 Jahre aufs Neue von den Mitgliedern des Vereins kontrolliert und neu verabschiedet.

Vergeben: Von IFOAM (International Federation of Organic Agriculture Movements e.V.) in über 100 Ländern weltweit

Kategorie: Essen und Trinken

Grundsätzliche Anforderungen:

Die über 750 Mitglieder aus über 100 verschiedenen Ländern beraten gemeinsam über die grundsätzlichen Definitionen des ökologischen Landbaus. Die Richtlinien erhalten so starke normative Kraft und internationale Glaubwürdigkeit. Die Öko-Verordnungen vieler Länder (EU;USA) bauen auf den Rahmenrichtlinien von IFOAM auf.

Das Zeil von IFOAM ist eine weltweite Umsetzung von:

ökologische

sozial

ökonomisch

nachhaltigen Systemen, die auf den Prinzipien des ökologischen Landbaus aufbauen.

In Deutschland ist IFOAM ein eingetragener gemeinnütziger Verein. Mitglieder sind Organisationen, die im ökologischen Landbau oder in der ökologischen Lebensmittelwirtschaft tätig sind.

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Hase-mit-schützender-Hand-Label

Seit 1979 wird das Label an Produkte vergeben, die mit strengen Richtlinien zum Schutz von Tieren übereinstimmen. Kosmetikprodukt-Hersteller müssen mit den Anforderungen komplett übereinstimmen und werden sich regulären Inspektionen unterziehen müssen.

Vergeben: Vom IHTK: Internationaler Herstellerverband gegen Tierversuche in der Kosmetik e.V.

Kategorie: Kosmetik

Grundsätzliche Anforderungen:

Die Anforderungen für das Hase-mit-schützender-Hand-Label wurden vom Deutschen Tierschutzbund e.V., Bonn zusammen mit dem internationalen Herstellerverband gegen Tierversuche in Kosmetik e.V. (IHKT e.V.) festgelegt. Die Anforderungen berücksichtigen sowohl die Gewinnung und Erstellung der Inhaltsstoffe als auch das Endprodukt:

keine Tierversuche

keine Rohstoffe, die nach dem 01.01.1979 erstmals in Tierversuchen getestet wurden

keine Rohstoffe, die durch Tierquälerei oder das Töten von Tieren gewonnen wurden

keine wirtschaftliche Abhängigkeit zu Unternehmen, die Tierversuche durchführen oder in Auftrag geben

Hersteller, die mit dem Label zertifiziert werden wollen, müssen eine detaillierte Rohstoffliste mit Lieferantenabgaben offen legen.

Eine vollständige Angabe aller Inhaltsstoffe der Produkte muss für den Verbraucher sichtbar auf der Verpackung angebracht werden, sollten bewusst falsche Angaben gemacht werden, droht eine hohe Strafzahlung.

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KRAV-Siegel

Das Krav-Siegel ist ein schwedisches Bio-Siegel, welches seit 1985 in Gebrauch ist. KRAV steht für „Kontrollfören för alternativ odlig“, was übersetzt Kontrollvereinigung zum alternativen Anbau bedeutet.

Vergeben: In Schweden von KRAV - Kontrollfören För Alternativ Odlig

Kategorie: Essen und Trinken

Grundsätzliche Anforderungen:

Die Kriterien für das KRAV-Siegel umfassen die Richtlinien für das EU-Bio-Siegel und gehen teilweise darüber hinaus. Besonders bei den Regelungen zum Umgang mit Tieren vertritt das KRAV-Siegel strengere Richtlinien. Zu den sozialen und ökologischen Richtlinien, die ein Unternehmen, welches das KRAV-Siegel tragen möchte, erfüllen muss, gehören:

keine Gentechnik

faire Arbeitsbedingungen

keine chemischen oder synthetischen Pestizide

Erhaltung der Bodenfruchtbarkeit, der Artenvielfalt und der Wasserqualität

ökologisches Tierfutter

artgerechte Behandlung von Tieren

Auslauf im FSC-Kriterien

Betrieb muss eine Umweltpolitik vorweisen können

umweltfreundliche Verpackungen

Betriebe, die durch KRAV zertifiziert werden wollen, müssen Kontrollen durch unabhängige Kontrollstellen bestehen, um sicher zu stellen, dass alle EU- und KRAV-Richtlinien eingehalten werde.

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Das Marine-Stuartship-Siegel

Der Marine Stuartship Council (MSC) ist eine internationale gemeinnützige Organisation, die Standards für nachhaltigen Fischfang entwickelt hat. Der Rat der Organisation setzt sich aus Vertretern von Umweltverbänden, Wissenschaftlern der Fischwirtschaft und aus Vertretern der Industrie und des Handels zusammen.

Vergeben: Weltweit von Zertivizierungsorganisationen, die vom MSC unabhängig sind.

Kategorie: Fisch und Meeresfrüchte

Grundsätzliche Anforderungen:

Das Marine-Stuartship-Siegel wird nur unter der Bedingung der Befolgung folgender Vorgaben vergeben:

der Erhalt und die Wiederherstellung gesunder Fischbestände ist höchste Priorität und wird in jedem Fall gewährleistet

ebenfalls muss der Erhalt des Ökosystems Meer hinsichtlich Struktur, Produktivität, Funktion und Vielfalt immer gegeben sein

die Fischerei muss einem nachhaltigen Fischerei-Management-System unterliegen

lokale, nationale und internationale Gesetzte und Richtlinien müssen stets berücksichtigt werden

eine Nachhaltige Nutzung aller Ressourcen muss erfüllt sein

Als Mitglied der International Social and Environmental Accreditation and Labelling Alliance (ISEAL-Alliance) steht die Vergabe des Marine-Stuartship-Siegels unter strenger Kontrolle.

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Myclimate-Siegel

Myclimate ist eine internationale und gemeinnützige Klimaschutzorganisation, die ursprünglich aus der Schweiz stammt. Myclimate engagiert sich weltweit für den Klimaschutz, in dem es sich für Bildung und Beratung zum Thema Klimaschutz einsetzt und weltweit an Klimaschutzprojekten zur Kompensation von Treibhausgasemissionen arbeitet.

Vergeben: In Europa von Myclimate

Kategorie: Unternehmen; öffentliche Verwaltungen; Non-Profit Organisationen; Event-Organisationen; Privatpersonen

Grundsätzliche Anforderungen:

Das Ziel von Myclimate ist es, einen Lösungsansatz für umweltverträgliches Handeln auszuarbeiten. Die Drei wichtigen Ebenen zur Förderungen des Klimaschutzes sind:

Vermeidung

Reduktion

Kompensation

Die Klimaschutzprojekte von Myclimate basieren auf den international anerkannten Richtlinien vom „Clean Development Mechanism“ und des „Kyoto Protokolls“. Möchte ein Projekt von Myclimate unterstützt werden, muss es unter anderem folgende Kriterien erfüllen:

Beitrag zur nachhaltigen Entwicklung von Ökologie, Gesellschaft und Wirtschaft

Emissionsreduktion durch den Einsatz von alternativen Energiequellen

Verminderung von Luft- und Gewässerverschmutzung

Verbesserung der Lebensqualität

Schaffung von Arbeitsplätzen

Transfer von Wissen und Technologie

Die Einhaltung der Kriterien werden regelmäßig durch unabhängige Prüfstellen geprüft.

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NATURE&PROGRES-Siegel

1964 wurde der Verein NATURE ET PROGRES von Produzenten organischer Lebensmitteln und Konsumenten gegründet. Das NATURE&PROGRES-Siegel zählt zu den französischen Garantiesiegel, die gewährleisten, dass das Produkt aus kontrollierter biologischer Landwirtschaft stammt. Das Logo wird an Produkte vergeben, die die organischen Richtlinien des NATURE&PROGRESS-Siegels erfüllen.

Vergeben: In Frankreich von NATURE ET PROGRESS e.V.

Kategorie: Produkte und Dienstleistungen; Essen und Trinken; Drogeriebedarf; Mode

Grundsätzliche Anforderungen:

Das Ziel von NATURE ET PROGRES ist es, kleinbäuerlichen Betrieben ein günstigeres Bio-Siegel als das der EU zu bieten. Die Kriterien des NATURE&PROGRES-Siegels besagen unter anderem:

Produkte müssen von 100% Bio-Farmen kommen und dürfen nur biologische Rohstoffe enthalten

eingeschränkte Nutzung von Pestiziden

artgerechte Haltung der Tiere

Erhaltung der Biodiversität

keine Gentechnik

keine ionisierende Strahlung

Bei den Richtlinien für Kosmetikprodukten geht das NATURE&PROGRES-Siegel sogar über die EU-Richtlinien hinaus:

keine synthetischen Farben, Düfte oder Konservierungsstoffe

keine Silikone oder Petrochemikalien

keine Tierversuche

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NATURE&PROGRES-Siegel

1964 wurde der Verein NATURE ET PROGRES von Produzenten organischer Lebensmitteln und Konsumenten gegründet. Das NATURE&PROGRES- Siegel zählt zu den französischen Garantiesiegel, die gewährleisten, dass das Produkt aus kontrollierter biologischer Landwirtschaft stammt. Das Logo wird an Produkte vergeben, die die organischen Richtlinien des NATURE&PROGRESS-Siegels erfüllen.

Vergeben: In Frankreich von NATURE ET PROGRESS e.V.

Kategorie: Produkte und Dienstleistungen; Essen und Trinken; Drogeriebedarf; Mode

Grundsätzliche Anforderungen:

Das Ziel von NATURE ET PROGRES ist es, kleinbäuerlichen Betrieben ein günstigeres Bio-Siegel als das der EU zu bieten. Die Kriterien des NATURE&PROGRES-Siegels besagen unter anderem:

Produkte müssen von 100% Bio-Farmen kommen und dürfen nur biologische Rohstoffe enthalten

eingeschränkte Nutzung von Pestiziden

artgerechte Haltung der Tiere

Erhaltung der Biodiversität

keine Gentechnik

keine ionisierende Strahlung

Bei den Richtlinien für Kosmetikprodukten geht das NATURE&PROGRES-Siegel sogar über die EU-Richtlinien hinaus:

keine synthetischen Farben, Düfte oder Konservierungsstoffe

keine Silikone oder Petrochemikalien

keine Tierversuche

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Naturland

Naturland wurde 1982 von Landwirten, Wissenschaftlern und Verbrauchern mit dem Ziel gegründet, ökologischen Landbau global auszuweiten. Mittlerweile ist Naturland mit über 53.000 Mitgliedern einer der größten Bio-Anbauverbände. Allein in Deutschland sind über 2.600 landwirtschaftliche Betriebe zertifiziert.

Vergeben: Weltweit von Naturland – Verband für ökologischen Landbau e. V.

Kategorie: Essen und Trinken; Fleischprodukte, Käse, Milch, Eier, Obst, Salat, Getreideprodukte, Gewürze

Grundsätzliche Anforderungen:

Anbau und Verarbeitung der Lebensmittel müssen unter hohen ökologischen Standards stattfinden. Auch soziale Aspekte werden von Naturland berücksichtig, wie z.B. die Wahrung von Menschenrechten und den Ausschluss von Kinderarbeit.

der gesamte Betrieb muss auf Bio umgestellt sein

mindestens 50% des Futters müssen vom eigenen Betrieb kommen

weniger Geflügel und Schweine pro Hektar Fläche

Umsetzung von Vorgaben zur sozialen Verantwortungen gegenüber Beschäftigten

„Naturland Fair“ ist eine freiwillige Zusatzzertifizierung mit 7 zusätzlichen Anforderungen:

Sozialrichtlinien

Faire Erzeugerpreise

Verlässliche Handelsbeziehungen

Gemeinschaftliche Qualitätssicherung

Gesellschaftliches Engagement

Regionaler Rohstoffbezug

Unternehmensstrategie und Transparenz

Naturland führt auch eigene Bestimmungen zur Waldnutzung und setzt sich mit dem Label „Naturland Wildfisch“ für nachhaltige Fischerei ein.

Ähnliche Siegel:

Naturland gehört mit Bioland und demeter zu den drei größten deutschen Bioverbänden. Diese bieten somit Alternativen zum Naturland-Siegel. Das EU-Bio- Siegel ist zusätzlich auf allen Bio-Produkten zu finden.

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Naturland

Naturland wurde 1982 von Landwirten, Wissenschaftlern und Verbrauchern mit dem Ziel gegründet, ökologischen Landbau global auszuweiten. Mittlerweile ist Naturland mit über 53.000 Mitgliedern einer der größten Bio-Anbauverbände. Allein in Deutschland sind über 2.600 landwirtschaftliche Betriebe zertifiziert.

Vergeben: Weltweit von Naturland – Verband für ökologischen Landbau e. V.

Kategorie: Essen und Trinken; Fleischprodukte, Käse, Milch, Eier, Obst, Salat, Getreideprodukte, Gewürze

Grundsätzliche Anforderungen:

Anbau und Verarbeitung der Lebensmittel müssen unter hohen ökologischen Standards stattfinden. Auch soziale Aspekte werden von Naturland berücksichtig, wie z.B. die Wahrung von Menschenrechten und den Ausschluss von Kinderarbeit.

der gesamte Betrieb muss auf Bio umgestellt sein

mindestens 50% des Futters müssen vom eigenen Betrieb kommen

weniger Geflügel und Schweine pro Hektar Fläche

Umsetzung von Vorgaben zur sozialen Verantwortungen gegenüber Beschäftigten

„Naturland Fair“ ist eine freiwillige Zusatzzertifizierung mit 7 zusätzlichen Anforderungen:

Sozialrichtlinien

Faire Erzeugerpreise

Verlässliche Handelsbeziehungen

Gemeinschaftliche Qualitätssicherung

Gesellschaftliches Engagement

Regionaler Rohstoffbezug

Unternehmensstrategie und Transparenz

Naturland führt auch eigene Bestimmungen zur Waldnutzung und setzt sich mit dem Label „Naturland Wildfisch“ für nachhaltige Fischerei ein.

Ähnliche Siegel:

Naturland gehört mit Bioland und demeter zu den drei größten deutschen Bioverbänden. Diese bieten somit Alternativen zum Naturland-Siegel. Das EU-Bio- Siegel ist zusätzlich auf allen Bio-Produkten zu finden.

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neuform-Qualitätssiegel

Das Reformhaus ist ein bekanntes Unternehmen aus dem Einzelhandel. Es setzt hohen Wert auf umweltschonende Herstellung seiner Produkte.

1930 wurde die „neuform Vereinigung Deutscher Reformhäuser e.G.“ als Genossenschaft der Besitzer des Reformhauses ins Leben gerufen.

Vergeben: In Deutschland von der neuform Vereinigung Deutscher Reformhäuser e.G.

Kategorie: Essen und Trinken; Naturarzneimittel; Kosmetika

Grundsätzliche Anforderungen:

Möchte ein Unternehmen seine Waren mit dem neuform-Qualitätssiegel zertifizieren lassen, muss es folgende Anforderungen erfüllen:

Rohstoffe müssen natürlich, rückstandsarm und hochwertig sein

sollten vorrangig aus ökologischem Anbau stammen

artgerechte Tierhaltung

keine Substanzen von toten Tieren (Ausnahme: Gelatine, Muschepulver)

keine Tierversuche

Verminderung des Verpackungsmülls

keine chemisch-synthetischen Zusatzstoffe in Lebensmitteln

keine Gentechnik

Zusätzlich vergibt die neuform Vereinigung das vegan neuform-Qualitätssiegel. Für dieses gilt zusätzlich, dass alle Zutaten, Zusätze, Hilfsstoffe und Additive frei von Tierprodukten sein müssen. Die Hersteller müssen zusichern können, dass sie keine Tierversuche für ihre Produkte in Auftrag gegeben haben.

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neuform-Qualitätssiegel

Das Reformhaus ist ein bekanntes Unternehmen aus dem Einzelhandel. Es setzt hohen Wert auf umweltschonende Herstellung seiner Produkte.

1930 wurde die „neuform Vereinigung Deutscher Reformhäuser e.G.“ als Genossenschaft der Besitzer des Reformhauses ins Leben gerufen.

Vergeben: In Deutschland von der neuform Vereinigung Deutscher Reformhäuser e.G.

Kategorie: Essen und Trinken; Naturarzneimittel; Kosmetika

Grundsätzliche Anforderungen:

Möchte ein Unternehmen seine Waren mit dem neuform-Qualitätssiegel zertifizieren lassen, muss es folgende Anforderungen erfüllen:

Rohstoffe müssen natürlich, rückstandsarm und hochwertig sein

sollten vorrangig aus ökologischem Anbau stammen

artgerechte Tierhaltung

keine Substanzen von toten Tieren (Ausnahme: Gelatine, Muschepulver)

keine Tierversuche

Verminderung des Verpackungsmülls

keine chemisch-synthetischen Zusatzstoffe in Lebensmitteln

keine Gentechnik

Zusätzlich vergibt die neuform Vereinigung das vegan neuform-Qualitätssiegel. Für dieses gilt zusätzlich, dass alle Zutaten, Zusätze, Hilfsstoffe und Additive frei von Tierprodukten sein müssen. Die Hersteller müssen zusichern können, dass sie keine Tierversuche für ihre Produkte in Auftrag gegeben haben.

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STOP-CLIMATE-CHANGE-Siegel

Das STOP-CLIMATE-CHANGE-Siegel wurde 2007 von der „AGRA-TEG Agrar- und Umwelttechnik GmbH Göttingen“ entwickelt. Die Richtlinien von STOP CLIMATE CHANGE basieren auf eignem Standard, der an die Marktanforderungen unter Berücksichtigung internationaler Normen zur Erstellung von „Carbon Footprints“ angepasst ist und stets erneuert wird.

Vergeben: Von „AGRA-TEG Agrar- und Umwelttechnik GmbH Göttingen“ in Deutschland

Kategorie: Produkte und Dienstleistungen

Grundsätzliche Anforderungen:

Das Ziel von STOP CLIMATE CHANGE ist die Minimierung und Neutralisation von Treibhausgasemissionen von Unternehmen. Dabei sollen die, in der Produktion einer Ware, freigesetzten Treibhausgase durch den Kauf von Emissionszertifikaten kompensiert werden.

Um das STOP-CLIMATE-CHANGE-Siegel verwenden zu dürfen, müssen folgende Anforderungen erfüllt werden:

Kauf von Emissionszertifikaten

Erfassung aller Daten über die eigene Treibhausgasemissionen

Prüfung von unabhängigen Prüfungsstellen

Plan zur Reduzierung der eigenen Treibhausgasemissionen Nur Produkte, die durch den Kauf von Emissionszertifikaten als kohlenstoffneutral gelten, dürfen mit dem Siegel ausgezeichnet werden.

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SHC-Siegel

SOHISCERT ist eine spanische Zertifizierungsorganisation, die organisch angebaute Lebensmittel auszeichnet. Das Siegel beinhaltet die Standards der EU, von the USDA und von Bio Suisse. Ein Unternehmen, welches nach einem dieser Standards von SHC zertifiziert wird, erhält das SHC-Siegel.

Vergeben: Von SOHISCERT in Europa, Afrika, Asien, Australien, Nordamerika, Südamerika

Kategorie: Essen und Trinken

Grundsätzliche Anforderungen:

Je nachdem, welcher Zertifizierungsgrad angestrebt wird, variieren die Anforderungen an das Produkt. Wird der Zertifizierungsgrad der EU angestrebt, sind folgende Anforderungen zu erfüllen:

95 % natürliche Inhaltsstoffe

Aufrechterhaltung der Bodenfruchtbarkeit

der Gebrauch von Pestiziden und Antibiotikum muss stark eingeschränkt werden

Tiere müssen auf biologischen Farmen aufwachsen

Tiere müssen artgerecht gehalten werden und biologisches Futter erhalten

keine Gentechnik

Um am Zertifizierungsprozess von SOHISCERT teilzunehmen, müssen Unternehmen alle erforderlichen Angaben und Dokumente offenlegen, um zu zeigen, dass sie die Kriterien erfüllen.

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Organic-Standards-Siegel

Die britische Soil Association gründete das Organic-Standards-Siegel 1946. Das Siegel geht über die Kriterien und Anforderungen des EU-Bio-Siegels hinaus. Das Siegel ist eines der meist verbreitetsten Bio-Siegel in Großbritannien.

Vergeben: In Großbritannien von der Sol Association

Kategorie: Essen und Trinken, Kleidung, Kosmetik, Wellness

Grundsätzliche Anforderungen:

Je nach dem, zu welcher Produkt Gruppe das gewünschte Produkt gehört, welches zertifiziert werden soll, müssen verschiedene Anforderungen erfüllt werden. Ein Ausschnitt aus diesen Kriterien:

mindestens 95 % der Inhaltsstoffe müssen ökologisch erzeugt worden sein

Erhalt der ökologischen Vielfalt und Bodenfruchtbarkeit

eingeschränkter Einsatz von Düngemitteln und Pestiziden

artgerechte Tierhaltung

keine Gentechnik

Verbot/ Beschränkung von Kinderarbeit

Die Vergabe des Siegels erfolgt durch eine unabhängige Zertifizierungsstelle. Eine jährliche Prüfung findet statt, um sicher zu stellen, dass die Kriterien weiterhin eingehalten werden.

Das Organic-Standards-Siegel ist zurzeit auf rund 80 % der Bio-Produkte Englands abgebildet.

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Die Veganblume

Vegane Lebensmittel zu erkennen ist nicht einfach. In vielen Produkten stecken tierische Bestandteile wie Lab, Gelatine, Milchpulver oder Fisch. Auch Kosmetik, die an Tieren getestet wird, ist für die Veganerin oder den Veganer keine Alternative. Die Veganblume der Vegan Society, welche 1944 von Donald Watson gegründet wurde, soll Abhilfe verschaffen: Seit 1990 zeichnet sie garantiert vegane Produkte aus.

Vergeben: Weltweit von der Vegan Society England

Kategorie: Essen und Trinken; Kosmetik; Sanitär

Grundsätzliche Anforderungen:

Nicht nur Produkte, auch Restaurants können mit der Veganblume zertifiziert werden. Entweder müssen dann alle Gerichte, die sie verkaufen, vegan sein, oder sie müssen garantieren, dass ihre Mitarbeiter sich mit veganer Ernährung auskennen. Die Anforderungen des Siegels beinhalten:

keine tierischen Bestandteile oder tierische Nebenprodukte

keine aus Tieren gewonnenen Rohstoffe

keine tierischen Materialien kommen während der Produktion zum Einsatz

keine Tierversuche

gentechnische Veränderung muss auf der Verpackung gekennzeichnet sein Kontrollen beziehen sich auf die einzelnen Produkte, Kontrollbesuche bei den Herstellern sind möglich. Die Veganblume allein tätigt allerdings keine Aussage darüber, ob ein Produkte Bio, Fairtrade oder - im Falle von Kosmetik - Naturkosmetik ist. Auf weitere Bio-Siegel sollte also geachtet werden.

Ähnliche Siegel

Die Veganblume ist zwar das einzige Siegel, das gleichzeitig für vegane und für Kosmetik ohne Tierversuche steht, dennoch stellt das V-Label der Europäischen Vegetarier-Union (EVU) eine Alternative dar.

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Das V-Label

Das Europäische Vegetarismus-Label der European Vegetarian Union dient als Orientierungshilfe für vegetarische und vegan Produkte. 1996 wurde das V-Label entwickelt, da es keine staatliche Kennzeichnung für vegetarische und vegan Produkte gibt.

Vergeben: In 24 europäischen Ländern; In Deutschland vom Vegetariern Deutschland e.V. (Vebu)

Kategorie: Essen und Trinken

Grundsätzliche Anforderungen:

Grundsätzlich gibt es das V-Label als vegetarische und vegan Variante. Die vegetarische Variante lässt sich in 3 Kategorien aufteilen:

ovo-lakto-vegetarisch: Mit Milch und Eiern

ovo-vegetarisch: Mit Eiern, ohne Milch

lakto-vegetarisch: Mit Milch, ohne Eier Neben der Bedingung des veganen Labels, dass keinerlei tierische Produkte verwendet werden dürfen gelten folgende Anforderungen für alle V-Label Varianten:

kein Tierfleisch

keine Zutaten, die aus Fleisch oder Knochen hergestellt werden

keine tierischen Fette (Ausnahme: Butterfett)

keine Gelatine, Aspik, Geliermittel tierischer Herkunft

keine Eier von Hühnern aus Käfighaltung

keine Produkte, die Zutaten aus Schlachtabfällen enthalten

keine gentechnisch Veränderten Organismen

Das Label kann auch an vegetarische oder vegan Restaurants Vergeben werden. Zertifizierte Hersteller müssen zur Kontrolle alle Zutaten offenlegen, die ihre Produkte enthalten. Der Vebu kontrolliert mit Stichproben, ob alle Kriterien eingehalten werden.

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