Warum Bio - und Naturprodukte nutzen?
Warum Naturkosmetik?
Jeder konsumiert sie täglich: Kosmetikprodukte. Ob Duschgel, Shampoo oder Make-Up, alles davon gerät in direkten Kontakt mit unserem Körper. Doch was wissen wir eigentlich über die Inhaltsstoffe und deren Auswirkungen auf unsere Gesundheit und die Umwelt? Ein Plädoyer für Naturkosmetik.
Mikroplastik:
Mikroplastik ist eine mikroskopisch kleine Plastikform, mit einer Größe unter 5mm und abwärts. Es findet seine Verwendung als Schleifmittel, Filmbildner, Füllstoff aber auch in flüssiger und kaum sichtbarer Form, als Bindemittel. Heutzutage versteckt sich Mikroplastik in fast jedem konventionellen Kosmetikprodukt. Das hat verheerende Folgen! Über unsere Duschen und Waschbecken geraten die Kosmetikreste in unsere Abwassersysteme, wo die Kläranlagen, bei der Aufbereitung des Abwassers, nicht in der Lage sind, die kleinen Mikropartikel wieder herauszufiltern. So gerät Mikroplastik in unsere Umwelt und Meere. Als Polymer zieht es Umweltgifte an und wird von diversen Fischen und Wasservögeln als Nahrung aufgenommen. Es zerstört so nicht nur unsere wichtigen Ökosysteme, es ist auch für uns Menschen extrem gesundheitsgefährdend, da wir es mit der Nahrung in unseren Körper aufnehmen.
Aluminium:
Die in Deos enthaltenen Antitranspirantien bestehen zum Teil aus Aluminiumsalzen. Durch sie soll der Schweißfluss gestoppt werden. Permanent verstopfte Poren sind allerdings extrem ungesund für den Menschen, es kann zu Hautreizungen und Juckreiz auf der Haut kommen. Unter die Haut dringen Aluminiumsalze allerdings auch: Sie können dabei eine nervenschädigende- und reproduktionstoxische Wirkung aufweisen. Aluminum wird auch mit Alzheimer und Brustkrebs in Verbindung gebracht, zusätzlich hat es einen Effekt auf die Knochenentwicklung. Laut dem Bundesamt für Risikobewertung (BfR) Ist die tolerierbare Obergrenze der Aluminiumaufnahme bereits durch unsere Nahrung erreicht!
Tenside:
Tenside sorgen dafür, dass sich Fett und Schmutz in Wasser lösen, sie werden auf Basis der knappen Ressource Erdöl hergestellt. Laut EU-Verordnung müssen Tenside zwar biologisch abbaubar sein, allerdings gilt dies nur für die Oberflächen und nicht für die Endabbaubarkeit. D.h., dass Tenside und ihre Abbauprodukte über lange Zeit in der Umwelt erhalten bleiben und dort toxische Wirkungen freisetzen. Auch für uns Menschen sind Tenside gefährlich: Sie trocknen Haut und Schleimhäute aus, machen uns anfälliger für Allergien und Ausschläge, bewirken eine erhöhte Durchlässigkeit für Schadstoffe auf der Haut und stehen im Verdacht, krebserregend zu wirken.
Parabene/Konservierungsstoffe:
Parabene sind in den meisten konventionellen Kosmetika als Konservierungsstoffe zu finden. Parabene stehen allerdings im Verdacht hormonell wirksam zu sein, d.h. sie können sich im Körper wie z.B. das weibliche Hormon Östrogen verhalten. Nicht nur lagern sich Parabene im Körper ab, sie werden auch mit Diabetes, Unfruchtbarkeit, Brust-, Hode- und Prostatakrebs in Verbindung gebracht. Wer Kosmetika ohne Konservierungsstoffe kaufen möchte, sollte auf zertifizierte Naturkosmetik zurückgreifen.
Duftstoffe:
Da gilt, sauber ist nur der, der auch nach Rosen riecht, werden oftmals chemisch hergestellte Duftstoffe in konventionellen Kosmetika verwendet. Meist sind sie deklariert unter dem harmlosen Namen “Parfum” oder “Fragrance”. Die unschöne Wahrheit hinter den Begriffen ist aber, dass sie Allergien auslösen können, krebserregend und erbgutverändernd wirken und sogar in der Muttermilch noch nachgewiesen werden können. Bio Parfüms von Naturkosmetik-Marken verzichten weitestgehend auf diese chemischen Duftstoffe. ZURÜCK ZUM ANFANG
Warum Bio Essen & Trinken?
Konventionelle Landwirtschaft verursacht Schäden an Umwelt, Klima, Bodenfruchtbarkeit, Tieren und nicht zuletzt auch am Menschen. Um Landwirtschaft zukunftsfähig zu machen, muss man das bestehende System, in dem produziert wird, ändern. Genau das tut der Ökolandbau.
Pestizide:
Getreide, Obst und Gemüse aus konventionellem Anbau enthalten hohe Werte an Pestizidrückständen. Diese sind nicht nur giftig für die Umwelt, auch im menschlichen Körper können sie nach dem Verzehr dieser Produkte großen Schaden anrichten! Bei biologisch angebauten Lebensmitteln wird auf chemisch-synthetische Pestizide verzichtet, sodass die Umwelt und die Gesundheit von Tieren und Menschen nicht belastet wird.
Die Organisation Greenpeace machte 2011 beispielsweise die Entdeckung, dass beim Paprikaanbau von konventioneller Landwirtschaft die Chemikalie „Ethephon“ in großen Mengen verwendet wird, um das Gemüse schneller einzufärben. Auf den menschlichen Organismus wirkt diese Chemikalie allerdings wie ein Nervengift. Das Bundesamt für Verbraucherschutz warnte bereits vor der Mehrfachbelastung bei Trauben: Über 10 verschiedene Pestizide sind auf dem Obst zu finden.
Ein großes Problem bei konventionellen Lebensmitteln ist, dass sie meist von außerhalb der EU nach Deutschland importiert und hier verkauft werden. Dort gelten allerdings viel laschere Regelungen zum Einsatz von Pestiziden und so sind diese Produkte oft mit EU-weit verbotenen Stoffen belastet. In 2014 wies konventionelles Gemüse 320 Mal mehr Pestizidrückstände als Bio-Gemüse auf. Wer gesund leben möchte, sollte also auf Bio-Produkte zurückgreifen.
Die Bio-Landwirtschaft sorgt für einen nachhaltigen Umgang mit Böden, Gewässern und Pflanzen – sie ist damit zukunftstauglicher als konventionelle Landwirstschaft.
Bio-Lebensmittel:
Steht auf einem Lebensmittel das Wörtchen “Bio“, heißt das, dass keine künstlichen Stoffe in die Wertschöpfungskette einfließen, was mit dem Wort „ökologisch“ gleichzusetzen ist. Der Begriff „Bio“ ist bei Lebensmitteln ein geschützter Begriff, d.h., wenn „Bio“ draufsteht, ist auch Bio drin. Aber Achtung: Begriffe, wie: Qualitätsware, natürlich oder kontrollierter Anbau sind im Gegensatz zum Bio-Begriff nicht geschützt, sie dienen oftmals nur dazu, die Verbraucher zu täuschen. Wer seine Lebensmittel „Bio“ nennen möchte, muss sich an die EU-Verordnungen zum Ökolandbau halten. Hierin verankert ist, dass Kreisläufe der Natur respektiert, Gesundheit von Boden, Wasser, Pflanzen und Tieren gefördert sowie Energie und natürlich Ressourcen verantwortungsvoll genutzt werden müssen. Die hohe Tierschutzstandards der EU müssen ebenso beachtet werden.
Bei Bio-Lebensmitteln erfolgt die Herstellung der Lebensmittel durch Verfahren, welche der Umwelt, der menschlichen Gesundheit, der Pflanzengesundheit, dem Wohlbefinden und der Gesundheit der Tiere nicht abträglich ist.
Wer sich von Bio-Lebensmitteln ernährt, tut also nicht nur sich selbst etwas Gutes, sondern auch der Umwelt. ZURÜCK ZUM ANFANG
Warum Naturdrogerie?
Konventionelle Reinigungs- und Putzmittel enthalten eine riesige Palette schädlicher Inhaltsstoffe, die das Abwasser, die Umwelt und nicht zuletzt auch die Gesundheit belasten. Mit Hygiene hat das leider nichts mehr zu tun! Bio-Drogerie Produkte geben uns eine Alternative, denn sie können von der Umwelt wesentlich besser abgebaut werden.
Tenside sind waschaktive Substanzen, die für eine Verbindung von Fett und Wasser sorgen und so bewirken, dass sich Fett und Schmutz in Wasser auflösen können. In konventionellen Produkten wird allerdings leider auf synthetische Tenside zurückgegriffen. Diese werden aus der knappen Ressource Erdöl hergestellt, was alles andere als nachhaltig ist. Es gelten zwar die EU-Richtlinien zur biologischen Abbaubarkeit der Tenside, diese beziehen sich allerdings nur auf die Oberflächenabbaubarkeit nicht auf die Endabbaubarkeit. So geraten Tenside ins Abwasser, sind schlecht abbaubar und weisen toxische Wirkungen auf Wasserorganismen auf. Auch dem Menschen können sie schaden: Tenside trocknen die Haut aus, reizen die Schleimhäute und erhöhen so die Anfälligkeit für Allergien und Ausschläge. Bio-Reiniger hingegen verwenden verschiedene pflanzliche Alternativen, die von der Umwelt die in kurzer Zeit abgebaut werden können.
Synthetische Duftstoffe bringen keine Reinigungsleistung, sie sind zusätzlich giftig für Wasserorganismen und sind in der Umwelt nur sehr schwer abbaubar, können also langfristige Schäden hinterlassen. In Bio-Reinigern wird auf diese synthetischen Duftstoffe verzichtet.
Konservierungsmittel dienen dazu, die Produkte länger haltbar zu machen. Die Synthetischen Varianten, welche in konventionellen Produkten zum Einsatz kommen, enthalten allerdings Formaldehyde, welche neben Übelkeit und Atemproblemen auch Krebs auslösen können. Sie reichern sich in der Umwelt an und haben hier eine toxische Wirkung auf unsere Ökosysteme. Ökologische Reinigungsmittelhersteller ersetzen diese synthetischen Mittel durch umweltfreundlicheres, wie Alkohol, Zitronen oder Milchsäure.
Bleichmittel dienen dazu, unerwünschte Verfärbungen zu entfernen. Bei dem dabei verwendeten Natriumperborat handelt es sich um ein für Wasserorganismen höchst giftigen Stoff. Natriumhypochlorid, welches auch Bestandteil von Bleichmitteln ist, reizt die Schleimhäute und wirkt extrem umweltschädlich. Bleichmittel verbleiben immer zum Teil in unsere Wäsche und können von dort aus Hautreizungen und Allergien auslösen. Wer seine Haut keiner unnötigen Gefahr aussetzen möchte, sollte auch Bio-Waschmittel zurückgreifen, da diese auf schädliche Bleichmittel verzichten!
Und nicht vergessen: weniger ist mehr! Am gesundheits- und natürlich auch umweltfreundlichsten ist es, beim Putzen nur so wenig Reinigungsmittel wie möglich zu verwenden! Zusammenfassend lässt sich sagen, dass, wer umwelt- und gesundheitsfreundlich putzen und waschen möchte, auf Bio-Produkte zurückgreifen sollte. Hier werden nur Rohstoffe aus nachwachsenden Quellen bezogen, welche gut abbaubar sind und die Umwelt weniger beeinträchtigen. ZURÜCK ZUM ANFANG
Warum Bio- und Naturprodukte für Mutter & Kind?
In der Gesellschaft entsteht ein immer größer werdendes Bewusstsein über gesunde Ernährung. Für frisch gewordene Eltern ist das Thema natürlich von höchster Wichtigkeit, da sie für ihr Kind nur das Beste wollen! Leider ist, was “das Beste” für die Kleinen ist, bei konventionellen Lebensmitteln, kaum noch zu erkennen. Getäuscht wird, wo möglich.
Babys:
Oft findet man auf Babybrei die Angabe: “Aus streng kontrolliertem Vertragsanbau”, was von Verbrauchern leider oft mit “Aus kontrolliertem ökologischen Anbau” verwechselt wird. Im Gegensatz zum ökologischen Anbau dürfen hierbei allerdings Pestizide gespritzt werden, welche chemische Rückstände in der Babynahrung verursachen. Bei Bio-Babynahrung wird aufgrund des ökologischen Anbaus der Zutaten komplett auf Pestizide verzichtet, sodass man seinen Kindern z.B. den Babybrei mit gutem Gewissen geben kann.
Oftmals wird auch mit dem Label “Ohne Kristallzuckerzusatz” geworben, um Eltern glauben zu lassen, das Produkt sei zuckerfrei. Stattdessen werden aber in konventionellen Produkten auf andere Zuckerformen wie Saccharose und Glucose zurückgegriffen. Bio-Produkte hingegen beschränken sich auf ein gesundes Mindestmaß von Zutaten wie Zucker oder Fett.
Wer sein Kind gerne natürlich ernähren möchte, ist mit konventionellem Babybrei oftmals auf dem Holzweg. Milchfertigbreie bestehen oft aus Zutaten, die mit Hilfe von Gentechnik hergestellt wurden. Wer es natürlich will, muss auf Bio zurückgreifen.
Wer seinen ökologischen Fußabdruck (und den des Kindes) so klein wie möglich halten will, sollte ebenfalls auf Bio setzen, da die Zutaten regional angebaut und ohne lange Transportwege zu uns gebracht werden.
Die Weltgesundheitsorganisation hat Wurst als krebserregend eingestuft! Da Fleisch generell immer mehr in Verruf gerät, ernähren immer mehr Eltern ihr Sprösslinge vegetarisch. Dabei sollte allerdings bedacht werden, dass Babys 6 mal mehr Eisen brauchen, als ein Erwachsener. Gemüse- und Kartoffelbreis können einfach mit Hafer aufgewertet werden, da dieser sehr eisenhaltig ist.
Kinder:
Bunte Lebensmittel mit niedlichen Comic-Figuren werden unter dem Label “Kinder” massenhaft auf den Markt gebracht. Gerade Kinder brauchen viele Nährstoffe und daher eine ausgewogene Ernährung. Produkte, die für Kinder angepriesen werden besitzen oftmals kaum Nährstoffgehalt und zu viel Zucker. Ein Marktcheck von foodwatch zeigt: Kinder werden so früh zu „Junkfood-Junkies“ erzogen.
Da sich mit Süßwaren viel größerer Umsatz erzielen lässt, setzen konventionelle Hersteller bevorzugt auf solche Produkte, statt auf Gesundes, wie Obst und Gemüse.
Und wer möchte schon, dass die Schokolade des eigenen Kindes aus der Arbeit eines anderen Kindes entstanden ist? Auch teure Marken setzen oftmals auf billigste Arbeitskraft hinter ihren Produkten. Bio- und Fairtrade Labels garantieren, dass keine Kinderarbeit bei den Produkten im Spiel ist. Auf schädliche Pestizide muss auch verzichtet werden, das dankt nicht nur die Gesundheit des eigenen Kindes, sondern auch die der Arbeiter z.B. auf den Kakao-Plantagen. Mit Bio- und Naturprodukten für Babies und Kinder legt man also auch bei seinen Kleinen die richtige Grundlage und vergisst darüber hinaus auch nicht die Umwelt und die Mitmenschen. ZURÜCK ZUM ANFANG
Warum natürliche Nahrungsergänzung?
Wer sich täglich ausgewogen und gesund ernährt, benötige keine Ergänzungsmittel, heißt es oft. Doch ganz so einfach ist das nicht: Zwischen vielen verschiedenen Auffassungen, was in die gesunde Ernährung gehört, fehlt einem zusätzlich oft einfach die Zeit, nach einem langen Arbeitstag noch am Herd zu stehen und ausgewogen zu kochen.
Vitamine:
Vitaminpräparate sollten mit Bedacht eingenommen werden, da die enthaltene Dosis des Vitamins im Präparat oft sehr hoch ist. Hier kann es helfen auf Bio-Nahrungsergänzungsmittel zurückzugreifen, da diese besser kontrolliert und so verträglicher für unseren Körper sind.
Oftmals schaffen wir es nicht, die am Tag empfohlenen Mengen an Obst und Gemüse zu verzehren. Dann kann ein Präparat als Hilfsmittel dienen, es sollte eine ausgewogene Ernährung allerdings nicht ersetzen.
Wer sich auf eine besondere Art und Weise ernährt, kommt um manche Ergänzungsmittel nicht herum: Als Veganer bietet sich fast keine Möglichkeit Vitamin B12 durch die Nahrung aufzunehmen, ein Präparat kann hier sehr sinnvoll sein.
Wer seinen Tag viel drinnen verbringt und kaum Tageslicht abbekommt, sollte auf ein Vitamin D Ergänzungsmittel zurückgreifen.
Ein regelmäßiger Check des großen Blutbildes kann helfen, die richtigen Ergänzungsmittel für sich auszuwählen.
Weitere natürliche Nahrungsergänzungsmittel:
Durch lange Transportwege, die unsere frischen Lebensmittel wie Obst und Gemüse, zurücklegen müssen, bevor sie auf unseren Tellern landen und durch Verarbeitungsprozesse wie Erhitzung, verlieren unsere Lebensmittel wertvolle Stoffe.
Natürliche Bio-Ergänzung hat nichts mit chemischen Präparaten zu tun: Sie sind natürlich, pestizidfrei angebaut und versorgen den Körper oft mit Stoffen, die er sonst nicht erhält.
Die Mikroalge Cholera zum Beispiel schützt den Körper natürlich: durch ihren hohen Chlorophyll Gehalt hält sie das Blut sauber, schützt die Leber vor Giften und die Zellwände vor enzymatischer Zerstörung.
Weizengras enthält 60 mal mehr Vitamin C als Orangen, 11 mal mehr Kalzium als Milch und 5 mal mehr Magnesium als Bananen. Leinöl enthält mehrfach gesättigte Fettsäuren sowie besonders viele Omega-3-Fettsäuren und beugt so Herz-Kreislauferkrankungen vor.
Man sieht: Natürliche Nahrungsergänzungsmittel sind durchaus sinnvoll. Wer sich für eine bestimmte Art der Ernährung entschieden hat, oder wer sich generell für gesunde und ausgewogene Ernährung interessiert, findet hier viele nützliche Helfer, die den eigenen Körper gesund halten können. ZURÜCK ZUM ANFANG